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Das Eulengebirge.
Der Landkreis Dzierżoniów hat viele Natur- und Landschaftsattraktionen. Dazu gehört mit Sicherheit das Eulengebirge (-ein Teil von Den  Mittelsudeten) Sie sind über malerische Wanderwege zur Bergspitze leicht zu erreichen. Seine höchste Erhebung ist die Hohe Eule (1015 m ü.d.m) und dort befindet sich ein fast hundert Jahre alter Aussichtsturm. Von diesem 25 m hohen Turm kann man das ganze Sudetenpanorama sehen von Śnieżka (der Schneekoppe) in den Westsudeten bis zum Śnieżnik in den Ostsudeten. Interessant ist auch der Aussichtsturm Kalenica, ein bisschen niedriger (964 m ü.d.M), mit einem Turm aus Metall.
In diesem Gebiet wurde der Landschaftspark des Eulengebirges und ein Landschaftspark Bukowa Kalenica gegründet. In den schönen Wäldern des Eulengebirges leben viele Wildtiere – neben Hirschen, Rehen und Wildschweinen, die für die Sudeten typisch sind, haben die Mufflons (Wildschafe) die größte Population ganz Polens.

 Wielka Sowa  Wieża widokowa na Wielkiej Sowie  Góra Czeszka

Der botanische Garten.
Die wertvollsten Naturschätze des Landkreises Dzierżoniów sind in dem Botanischen Garten, in der Nähe von Niemcza (Nimptsch), zu sehen. Diese größte und älteste Sammlung Polens von Rhododendronbüschen und Azaleen machen das Arboretum in Wojsławice (Woislowitz) sehr bekannt. Diese Sammlung zählt 500 Gattungen, manche Spezies sind 100 Jahre alt und erreichen eine Höhe von 5 Metern. Darüber hinaus kann man hier die seltensten Bäume von ganz Polen sehen, wie z.B libanesische und kalifornische Zedern, große Mammutbäume, chinesische Metasequoiabäume) oder japanische Kiefern.
Zur Zeit steht der Garten unter Schutz der Breslauer Uniwersität, und wird wesentlich erweiter.
Es entstand die Kaskade von neuen Teichen, es wurden auch spezielle Plätze fur die Touristen vorbereitet, wo gegrillt werden kann. Am besten ist es den garten im Mai zu besichtigen, wenn die Rhododendronen blühen.
Der Garten ist seit Mitte April bis September von 9-18 Uhr werktags, und von 8-20 Uhr am Wochenende offen.
Kontakt - Tel.: 0048 74 837 64 69.

 Arboretum  Arboretum w Wojsławicach  Arboretum w Wojsławicach
fot. Hanna Grzeszczak- Nowak    

Gebirgsmassiv Ślęża.
Interessant vom touristischen Standpunkt her gesehen ist auch das Massiv von Ślęża  (das Zobtenmassiv)- ein Platz von großer Bedeutung und Attrktivität. Im Landkreis Dzierżoniów befindet sich der Südteil des Massivs mit dem Berg Radunia (573 m ü.d.M). der andere Teil ist Ślęża (718 m ü.d.M), eine Hochburg heidnischer Kulte, auch schlesischer Olymp genannt. Auf dem Gebiet des Massivs entstanden ein Landschaftspark (Ślężański Park Krajobrazowy) sowie drei Naturschutzgebiete: Ślęża -Berg (Landschaftschutzgebiet), Radunia -Berg (Archäologie -und Floraschutzgebiet), Łąka Sulistrowicka (Floraschutzgebiet mit selen Pflanzen und Insekten).

 Ślęza  Ślęza Ślęża 

Hügel von Niemcza.
Der Landkreis Dzierżoniów liegt in einem Dreieck im Sudeten-Gebirgsvorland, und ist von  dem Ślęża - Massiv, von der Westseite vom Eulengebirge und von der Ostseite von den Niemczańskie –Anhöhen umgeben. Dazu gehören solche Anhöhen wie  Dębowe, Guminskie, Krzyzowe, und Gilowskie. Sie bestehen aus mehreren Hügelpässen mit unterschiedlicher, geologischer Struktur, die von malarischen Schluten unterwandert sind. Auch wenn sie nicht so hoch sind, haben sie eine einzigartige Anziehungskraft auf jedermann und machen diesen Teil des Landkreises sehr attraktiv.

     

Kurort Przerzeczyn Zdrój.
Der Kurort Przerzeczyn Zdrój ist 1802 im Bereich der Hügel von Niemcza gegründet worden, wo ein milder Klima herrscht. Er liegt an der Hauptsrasse zwischen Prag und Breslau. Der Kurort nutzt in der Behandlung (vor allem in der Hydrotherapie) die einzigartigen Wasserquellen: Sulfidwasser, radiaktives Wasser, Magnesium und Kalkwasser sowie Eisenwasser.
Die Heilanwendungen: Osteoporose, Rheumatismus, Neuralgie, Ischialgie, Osteoporose, posttraumatische Rehabilitation.
Kontakt –Tel.: 0048 074 837 50 50, fax: 0048 074 837 52 60.

Uzdrowisko Przerzeczyn Zdrój

Das Schloss in Pieszyce
(Peterswaldau)
Das Schloss in Pieszyce ist das größte, barocke Schloss in diesem Teil Polens. Es verfügt  über 60 Zimmer, einen Turm mit einer Aussichtsterrasse und geheimnisvolle, noch unerforschte unterirdische Gänge. Das Schloss wurde Anfang des XVII. Jahrhunderts erbaut und zwischen 1705 und 1710 umgebaut. Im Oktober 2000 hat das Schloss im Landkreis Dzierżoniów einen neuen Besitzer  gefunden, durch den die Perle der Renaissance –Barock –Architektur zu neuen Glanz erwacht ist. Zur Zeit wird es renoviert und restauriert. Sein Wiederaufbau ist eine der wichtigsten privaten Investition in ganz Europa, nicht nur in Hinblick auf die rasche Durchführung der Renovierungsarbeiten sondern auch Hinblick auf die Sorgfalt, mit der die Fassaden und Innenräume restauriert  und fertiggestellt worden sind. Ein Teil von dem Schloss in Pieszyce kann schon besichtigt werden. Touristen können, in Begleitung eines Fremdenführers, noch Künstler und Maler bei ihrer Arbeit an Stukkaturen und Bildern beobachten.
Mehrere Informationen über Besichtigungsmöglichkeiten des Schlosses in Pieszyce erhält man unter der Telefonnummer: 0048 074 836 72 57.

  Zamek Pieszycki 

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